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Als vielgestalteter Stadtteil beherbergt die Neustadt heute u.a. Geschäfte, Passagen, Hotels, Galerien, Museen, Theater,
ist Standort z.B. für Kunst und Kultur, Wissenschaft, Medien, Gerichte-Justiz, Büroetagen, Behörden, das Museum
für Hamburgische Geschichte, Parkanlagen und Historisches aus Jahrhunderten.
Im Herzen Hamburgs
von der Lombardsbrücke /Binnenalster bis zur Überseebrücke /an der Elbe:
> Shoppen und Flanieren in den Einkaufsstraßen sowie den Passagen unter Dach und Glas -
> Theater, Konzerte, Galerien, Ausstellungen und Museen laden zum Besuch ein -
> die Szene-Gastromonie genießen u.a. in angesagten Szenevirteln auf Plätzen und Kanälen -
> an der Binnenalster mit Jungfernstieg die Alstertouristik (Anleger), das Alsterpavillon und die
Publikums-Events z.B. das Alstervergnügen erleben -
> Galeriezentrum und geballtes Kunstwissen rund um die Fleetinsel, oder zu den Fleetinselfesten -
> Spazieren und Verweilen im grünen Gürtel (Planten un Blomen) durch den Alten-Botanischen- Garten
mit Tropenhaus, durch die Wallanlagen zum Spiel und Sport (Rollschuh-und Kunst- eisbahn)
über den Alten Elbpark ( Denkmäler /Jugendherberge, diese erheben sich
z.T. hoch oben auf den alten Bastionen der großen Befestigungsanlagen des 17. Jahrh.)
bis zur Elbe, z.B. zu den Museumsschiffen
und vieles mehr mit Millionen von Besuchern jährlich im Stadtteil.
Die Rundreise durch den Bezirk:
Rundfahrt: von St. Pauli - über Hamburg-Neustadt -
weiter nach Hamburg-Altstadt
Auszug aus der Geschichte:
(siehe auch M-Geschichte)
Nachdem die erste Neustadt (Gräfliche-Siedlung), im Gelände der Alsterschleife - an Alster-Bille- und Elbe, 1186/7
durch den Schauenburger Grafen Adolf III, als Handelsplatz gegründet war, wurde sie 1216 mit der
Bischhöflichen-Siedlung zur Stadt Hamburg vereinigt - dem heutigen Stadtteil HH-Altstadt.
Anfang des 17. Jahrh. entstand abermals, im Zuge der Stadterweiterung und vor allen militärbedingt,
eine Neustadt die in den Befestigungsring - Wallring - einbezogen worden war. Die erste St. Michaeliskirche
wurde 1648 errichtet. Der heutige Stadtteil entspricht in etwa den damaligen Grenzen und dem Kirchspiel St. Michaelis,
das 1685 als 5. Kirchspiel gleichberechtigt anerkannt wurde.
Die Franzosenzeit, in Hamburg von 1806 bis 1814, hat auch die Neustadt hart getroffen. Durch hohen Steuerleistungen
und der Kontinentalsperre gegen England setzte schnell der wirtschaftliche Niedergang ein. Nach Abzug der Franzosen
normalisierte sich das Leben wieder. Nach Aufgabe der Wallring-Befestigung im Jahre 1819/20 entstanden hier die
Großen und Kleinen Wallanlagen sowie der alte Botanische Garten.
Zum Ende des 18. Jahrh., mit Einsetzen der Wohnungsnot verdichtete sich der Wohnungsbau, es entstanden
soziale Spannungen bis hin zur Ghettorisierung. Die Neustadt war vielgestaltig, mit starken Milieukontrasten
zwischen Gängevirtel und dem eleganten Quartieren um den Jungfernstieg. Ende des 19. Jahrh. wuchs die
Bevölkerung auf ca. 100.000 Personen an, die aber durch den Ausbruch der Cholera 1892, durch die Sanierung
der Gängevirtel und nach dem 2. Weltkrieg auf knapp 30.000 zurück gegangen ist, heute sind es noch:
am 31.12.2011 wohnen im Stadtteil 11.675 Personen auf 2,3 km².
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( PJ ) mit Textauszügen und Informationen u.a. aus Wikipedia)
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